Äschli 2023

Er lebe Hoch, Hoch, Hoch!

ÄSCHLI 2023

4. Übung, Sa. 28.01.2023

An der 4. Übung ging es zum Cervelat Bräteln ins Schützenhaus. Die Marschroute ins Schützenhaus wurde für einmal ganz anders gewählt. Es ging nicht klassisch über den Torweiher ins Schützenhaus, sondern über die Humbergstrasse, vorbei am Heimatsmuseum ins Schützenhaus. Die Freude war gross bei den Bewohnern der Humbergstrasse.

Im Wald oberhalb des Schützenhauses angekommen, machten sich die einen direkt an das Feuer machen. Die Kanoniere liessen ihre Kanone knallen, dass es das ganze Dorf hörte. Die Übermittler nahmen ihre Feldtelefone über die Zentrale in Betrieb. So konnte nicht wie sonst üblich nur zwei Parteien miteinander sprechen, nein es konnten mehrere Parteien miteinander verbunden werden.

In der Zwischenzeit sind aus keinen Flämmchen grosse Feuer geworden. Noch ein bisschen gedulden und dann war die besten Gluten bereit, um die Cervelat zu bräteln. Die einen konnten nicht warten und assen den Cervelat roh. Auch sehr fein! Ob die ganz gut gebratenen Cervelat auch so gut geschmeckt haben?

Neben all den Aktivitäten konnte noch der letzte Äschli Bueb eingekleidet werden. Kimi Mäschli's Kompanie ist nun stolze 110 Bueben gross.

Schon bald war es nach Cervelat, Brot und Äschli Tee wieder an der Zeit, um Richtung Werkgebäude zu marschieren.

Im Werkgebäude wurde noch «Rechts und Links formiert den Kreis» geübt. Es dauerte nicht lange bis alle Truppen ihren Platz gefunden haben. Daraufhin entliess der Hauptmann Kimi Mäschli die Kompanie in die Ferien Pause.

3. Übung, So. 22.01.2023, Schiessübung

An der dritten Übung ging es in die Schnitzelhalle. In der Schnitzelhalle ist jeweils das Armbrustschiessen, bei welchen der Schützenkönig und Gewinner des Wanderpreises, der silbrigen Armbrust, erkoren wird.

Geschossen wurde wie gewohnt auf sehr hohem Niveau. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Einführung nur sehr kurz ist und die Temperaturen alles andere als mollig warm. Es konnte manch Zehner geschrieben werden. Ob es ein gezielter Schuss in die Mitte war, oder eben aufgrund der kalten Temperaturen in die Mitte gezittert, spielte dabei keine Rolle. Um nicht (fast-) alle noch einmal antreten zu lassen, musste bei so manch einem Schützen neben den Tiefschüssen noch die Probeschüsse mit einbezogen werden, Vermerk «Inkl. T-P».

Neben dem Armbrustschiessen für die «Grosse» durften die Kleinen mit der Ploppi Armbrust üben und dies nicht weniger gekonnt.

Der Tambourenverein Elgg bot den Interessierten Äschli Buben die Möglichkeit, sich einmal mit der Trommel und dem Piccolo zu versuchen. So konnte einmal ganz unkompliziert geprüft werden, ob einem das Spiel liegt und ob man in Zukunft auch einmal die Äschli Kompanie mit den Klängen der Piccolo und Trommeln anführen möchte.

Neu war diesmal eine Tombola mit Lösli. Zu gewinnen gab es einen süssen z’Vieri. Wenn nur jede Tombola so wenige Nieten und so viele Treffer hätte.

Neben all diesen Aktivitäten konnten zudem drei weitere Äschli Buben eingekleidet werden. Die Kompanie von Hauptmann Kimi Mäschli ist nun auf 109 Buben angewachsen. Danke an all die Buben für’s Mitmachen und deren Eltern, die die Buben motivieren.


Rangliste der 10m Armbrust

Jüngere Aufgelegt

1.
Wird am Äschli bekannt gegeben
2. Wird am Äschli bekannt gegeben

3.Wird am Äschli bekannt gegeben

4.Hertli Jonas
53 Inkl. T-P
5.Brodbeck Tom
53 Inkl. T-P
6.Schumacher Tim
53 Inkl. T-P
7.Kupper Andrin
53 Inkl. T-P
8.Bohn Noah
53 Inkl. T-P
9.Melliger Sven
53 Inkl. T-P
10.Straumann Elias
52
11.Lörtscher Jamie
50
12.Schefer Finn
49 Inkl. T-P
13.Rupp Robin
49 Inkl. T-P
14.Kneubühler Marvin
47
15.Hediger Samuel
45
16.Reiter Eric
39
17.Zihlmann Tristan
38
18.Fritz Raphael
35 Inkl. T-P
19.Valsecchi Gian-Noah
35 Inkl. T-P
20.Büchi Nathanael
34
21Rinderer Jeffrey
32


Ältere Kniend Frei

1.Wird am Äschli bekannt gegeben

2.Wird am Äschli bekannt gegeben

3.Wird am Äschli bekannt gegeben

4.Frauenfelder Niklas
45
5.Kupper Cyril
44
6.Langmeier Ben
41
7.Tomes Mirco
38
8.Wurmitzer Manuel
36 Inkl. T-P
9.Steinemann Levin
36 Inkl. T-P
10.Paternò Rafael
32

2. Übung, Sa. 14.01.2023, das Hauptquartier ist gewählt

Nach vielen Jahren ging es an einer Übung wieder einmal ins Farenbachtobel. Die Kompanie marschierte über Äussere Hintergasse, Tüll, Obermühle und dann auf dem Feldweg Richtung Farenbachtobel. Die erste Herausforderung für die Übermittler und vor allem für die Kanonieren kam bereits auf dem Feldweg eingangs Waldes. Wer den Weg kennt, weiss, dass es dort immer steiler wird und für die Kanone gefühlt «überhängig», da es zumal keine Teerstrasse ist, sondern ein steiniger, unebener Feldweg. Aber für die Äschli Kompanie gibt es kein «Geht nicht!» und so war schon bald die ganze Kompanie im Farenbachtobel angekommen.

Kurz das Kader über die Übung orientiert und schon ging es für die Kompanie los. Es wurde am Seil geklettert, Wasser getragen, kleine Flosse mit Holz gebaut, marschiert, Soldanmelden geübt und mit Kanone und Luftgewehr geschossen. Die 15 neu dazugekommenen Knaben wurden von der Aschermittwochgesellschaft eingekleidet. Die neue Kompaniestärke ist jetzt auf 106 Knaben angewachsen.

Die Übung war so interessant und abwechslungsreich gestaltet, dass diese wie im Fluge verging. Einige waren sehr erstaunt, als die Tambouren zur Sammlung trommelten und fragten sich «Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät». Die Älteren junggebliebenen mögen sich sicher noch an die Herkunft dieses Zitates erinnern.

Bevor es auf den Rückweg ging, musste noch das Hauptquartier gewählt werden. Zur Wahl stand der Kompanie das Obertor und der Elggerhof. Die Kompanie entschied sich für den Elggerhof.

Mit ein wenig Verspätung kam die Kompanie zufrieden zurück im Werkgebäude an. Die Kompanie wurde entlassen, das Kader formierte sich für den Abmarsch zur «Asuufete» im Elggerhof.

1. Übung, So. 08.01.2023

Die Kompanie ist mit 91 Knaben motiviert in den Äschli 2023 gestartet, obwohl dies das Wetter nicht unbedingt unterstütz hat. Immer wieder fielen Regentropfen. Jedoch liess sich das Kader nicht unterkriegen und führte die Kompanie gekonnt.

Der Hauptmann begrüsste nach der Einteilung der Knaben die Kompanie. Es lies sich bereits erahnen, dass es bereits eine stattliche Kompaniegrösse sein wird. Anschliessend befahl der Hauptmann den Abmarsch in die Schulanlage Im See. Nach den Informationen des Hauptmannes an das Kader, verteilte sich die Kompanie und begann fleissig zu Exerzieren, Telefonieren, mit Kanone und Luftgewehren zu üben und sich Truppenweise einzukleiden. Natürlich durfte der z’Vieri mit Schoggi, Brot und Äschli-Tee nicht fehlen.

Viel zu schnell flog die Zeit und schon trommelten die Tambouren zur Sammlung. Ausgerüstet nahm die Äschli Kompanie den Weg zum Werkgebäude in Angriff. Im Werkgebäude warteten bereits viele Eltern auf Ihre Buben. Nach einigen Informationen entliess der Hauptmann Kimi Mäschli seine Kompanie müde aber zufrieden nach Hause.

Kaderübung, Sa. 07.01.2023

Mit der Kader Übung ging für das gewählte Kader der Äschli bereits los . In der Kader Übung werden die Grundlagen des Kommandierens und der Umgang mit der Kompanie geübt. Beide Komponenten sind sehr wichtig. Ohne die entsprechenden Kommandos zur richtigen Zeit, ist ein Durcheinander garantiert. Jedoch nützen die besten Befehle nichts, wenn diese nicht in einem umgänglichen Ton erfolgen. Nicht nur einfach «Hey Du», sondern die Kinder mit ihrem Namen ansprechen. Nicht ein «Ich» präsentieren, sondern ein «Wir» bilden. Wichtige Komponenten, welche sicher einige Führungskräfte in der Wirtschaft und Politik von unserem Kader lernen könnte.

Nach einer strengen und lehrreichen Kader Übung freut sich nun das Äschli Kader auf möglichst viele Kinder an der ersten Übung.

Wahlen

Der Äschli Hauptmann 2023 heisst Kimi Mäschli

Nur die Äschli Wahlen zeugten vom 1. Januar. Das Wetter liess bereits Frühlingsstimmung aufkommen, Sonnenschein und warme 15 Grad. Dieses wunderschöne Wetter veranlasste viele Kandidaten, Wähler und Zuschauer den Wahlen beizuwohnen.

Pünktlich auf den Kanonenschuss um 14:00 Uhr marschierte die Sammlung los und trommelte die letzten Schaulustigen vor das Obertor. Anschliessend an die Sammlung gaben die Pfeiffer ihr Können zum Besten.

Der Präsident der Aschermittwochgesellschaft Toni Rebsamen begrüsste die Anwesenden zu den Wahlen 2023. Der abtretende Hauptmann Tim Langmeier blickte kurz zurück auf seine Wahl und wie weich seine Knie damals waren.

Auf den Aufruf: «Wer sich als Hauptmann stellen möchte, soll vortreten!» standen zwei Hochkarätige Kandidaten in den Ring. Ben Langmeier, der Bruder des abtretenden Hauptmannes Tim Langmeier und Kimi Mäschli, der Sohn des Ehemaligen Hauptmannes und Ehrenpräsident Hans Mäschli. Kimi Mäschli konnte mit 50 zu 18 Wähler die Wahl für sich entscheiden.

Eingekleidet mit Hut und Säbel stand kurz danach Kimi Mäschli bereits auf der Treppe, begrüsste die Anwesenden und fuhr anschliessend gekonnt mit den Wahlen fort. Charge um Charge wurde gewählt. Es gab nicht mache Kampfwahl, viel konnten die Kinder einfach bestätigen. Es schien schon fast so abgesprochen wie so manchmal in der Politik. Einzig der Sappeur liess sich nicht so einfach finden. Sogar das gemeinsame Anfeuern der Kinder, liess niemanden in den Kreis bringen. Die zurückgestellte Wahl des Sappeurs an den Schluss zeigte dann Erfolg. Tim Schumacher konnte sich zum Amt des Sappeurs begeistern lassen.

Das frisch gewählte Kader begab sich im Anschluss auf die erste Dorfrunde, um sich stolz präsentieren zu können. Der Grundstein für einen schönen Äschli 2023 ist gelegt.